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title: "Was ist eine E-Commerce-App? Wann sie sich lohnt, wie man sie vorbereitet und veröffentlicht: Unterschied zur mobilen Website, Benachrichtigungen und Bedarfscheck"
description: "Was ist eine E-Commerce-App und wann lohnt sie sich? Unterschied zur mobilen Website, Veröffentlichung, Benachrichtigungen, Erfolgsmessung und Bedarfscheck."
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language: de
site: Faprika
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# Was ist eine E-Commerce-App? Wann sie sich lohnt, wie man sie vorbereitet und veröffentlicht: Unterschied zur mobilen Website, Benachrichtigungen und Bedarfscheck

> Was ist eine E-Commerce-App und wann lohnt sie sich? Unterschied zur mobilen Website, Veröffentlichung, Benachrichtigungen, Erfolgsmessung und Bedarfscheck.

Ihre Kunden kaufen heute überwiegend mit dem Smartphone ein, und Ihr Shop hat auch eine mobilfreundliche Website. Reicht das, oder sollten Sie eine eigene App veröffentlichen? Die kurze Antwort auf die Frage **Was ist eine E-Commerce-App** lautet: Es ist die App Ihres Online-Shops, die Kunden auf ihr Smartphone laden, die Ihren Markennamen und Ihr Symbol trägt, auf dem Startbildschirm liegt und Ihnen das Senden von Benachrichtigungen erlaubt.

In diesem Ratgeber erklären wir Schritt für Schritt, wie sich eine App von der mobilen Website unterscheidet, in welchen Fällen sie wirklich nützt, wie Vorbereitung und Veröffentlichung ablaufen, wie Benachrichtigungen eingesetzt werden und wie der Erfolg der App gemessen wird. Das Tool im Beitrag stellt acht Fragen zu Ihrem Shop und zeigt, ob eine App jetzt oder später ein Thema sein sollte.

Kerngedanke

„Die mobile Website empfängt den Kunden, die App bindet ihn an Ihren Shop. Eine App ist für Stammkunden gedacht; nicht jeder wird sie laden, sie ist die Abkürzung des treuen Kunden.“

## Was ist eine E-Commerce-App?

Eine E-Commerce-App ist die Shopping-App eines Online-Shops, die auf Smartphones und Tablets installiert wird und die eigene Markenidentität trägt. Kunden suchen im App-Store nach dem Namen Ihres Shops, laden die App herunter, stöbern in Produkten, legen sie in den Warenkorb, bezahlen und verfolgen ihre Bestellung. All das tun sie, ohne einen Browser zu öffnen, mit einem Fingertipp auf das Symbol auf dem Smartphone.

Eine gut aufgebaute App ist kein separater Shop. Sie zeigt dieselben Produkt-, Bestands-, Preis- und Kampagnendaten wie Ihr E-Commerce-Shop, und die Bestellungen landen in derselben Bestellliste. So müssen Sie nicht zwei Systeme pflegen; die App ist die Tür Ihres Shops auf dem Smartphone.

*Görsel: Was ist eine E-Commerce-App: Vergleich des vierstufigen Wegs über die mobile Website mit dem zweistufigen Weg über die App (Derselbe Einkauf, unterschiedlich lange Wege.)*

### Sind mobilfreundliche Website und App dasselbe?

Nein. Eine mobilfreundliche Website ist Ihre Website, die auf dem Smartphone im Browser geöffnet wird und sich an den Bildschirm anpasst; sie ist die Basis, die jeder Shop haben muss. Eine App ist ein zusätzlicher, auf dem Smartphone installierter Kanal. Beide ersetzen sich nicht, sie ergänzen sich.

| Kriterium | Mobilfreundliche Website | Mobile App |
| --- | --- | --- |
| Wie erreicht der Kunde es? | Über Suchergebnis, Werbung oder Adresseingabe | Mit einem Tipp auf das Symbol auf dem Smartphone |
| Installation nötig? | Nein, öffnet sich sofort im Browser | Ja, Download aus dem App-Store |
| Neukunden gewinnen | Stark: Suchmaschinen und Werbung bringen Besucher | Begrenzt: abhängig von der Suche im App-Store |
| Stammkunden | Gut, aber jedes Mal über den Browser | Sehr gut: fester Platz auf dem Startbildschirm |
| Benachrichtigungen | Browser-Benachrichtigung, nur mit Einwilligung | App-Benachrichtigung, auch zum Bestellstatus |
| Verwaltung | E-Commerce-Panel | Dasselbe E-Commerce-Panel |

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## Warum ist eine App für den E-Commerce wichtig?

Der Wert einer App liegt weniger darin, neue Kunden zu bringen, als bestehende Kunden zu halten. Hat ein Kunde die App geladen, sieht er Ihre Marke jeden Tag auf seinem Startbildschirm und muss Sie beim nächsten Einkauf nicht erst suchen. Das ist besonders bei Shops mit Wiederholungskäufen entscheidend.

- **Sie erhalten einen festen Platz:** Sie stehen nicht neben Ihren Wettbewerbern in den Suchergebnissen, sondern auf dem eigenen Startbildschirm des Kunden.
- **Wiederholungskäufe gehen schneller:** Da Anmeldedaten, Adresse und Zahlungspräferenz bereitliegen, sinkt eine Bestellung auf wenige Fingertipps.
- **Sie öffnen einen direkten Benachrichtigungskanal:** Informationen zu Bestellstatus, Versand, Bestand und Kampagnen erreichen das Smartphone des Kunden und gehen nicht im E-Mail-Postfach unter.
- **Sie schaffen Vertrauen:** Mit Ihrem Namen und Logo im App-Store wirkt Ihr Shop wie eine etablierte Marke.
- **Sie entlasten den Support:** Eine Benachrichtigung zum Bestellstatus beantwortet die Frage „Wo ist meine Bestellung?“, bevor der Kunde sie stellt.
- **Sie bereiten Treueprogramme vor:** Punkte, Gutscheine und Sonderaktionen finden in der App einen natürlichen Platz.

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## Wann braucht man eine E-Commerce-App?

Eine App bringt nicht jedem Shop denselben Nutzen. Sinnvoll ist sie in Shops, in die Kunden oft zurückkehren, die ein großes Sortiment haben oder in denen Benachrichtigungen Verkäufe auslösen; bei einem Produkt, das nur einmal im Jahr gekauft wird, genügt meist die mobile Website. Schauen Sie vor der Entscheidung auf das Verhalten Ihrer eigenen Kunden.

| Situation | Was bringt die App? |
| --- | --- |
| Kunden kaufen häufig und wiederholt ein | Fester Platz auf dem Startbildschirm, schnelle Bestellung mit einem Tipp |
| Der Großteil des Traffics kommt vom Smartphone | Ein flüssigeres Einkaufserlebnis auf dem Smartphone |
| Kampagnen- und Bestandsmeldungen lösen Verkäufe aus | Direkter Benachrichtigungskanal |
| Viele Fragen zur Sendungsverfolgung | Weniger Support-Anfragen durch Bestellstatus-Benachrichtigungen |
| Die Marke hat einen treuen Kundenstamm | Ein eigener Kanal für Treue und Kampagnen |
| Einkäufe sind selten und einmalig | Begrenzter Nutzen; stärken Sie zuerst die mobile Website |

Tipp

Festigen Sie zuerst die mobile Website

Eine App ist kein Ersatz für eine schwache mobile Website. Funktionieren Seitengeschwindigkeit, Produktseite und Bezahlschritt auf dem Smartphone nicht gut, übernimmt die App dieselben Probleme. Verbessern Sie zuerst die mobile Website und denken Sie die App dann als zusätzlichen Kanal für treue Kunden.

## Bedarfscheck für eine App

Das folgende Tool prüft Ihren Shop mit acht Fragen. Markieren Sie die Punkte, die auf Ihren Shop zutreffen; das Tool zeigt, ob die App jetzt, später oder erst nach anderen Aufgaben Priorität hat.

Bedarfscheck für eine App

Der Großteil der Bestellungen kommt vom Smartphone

Ein wesentlicher Teil meiner Kunden kauft wiederholt ein

Bei Kampagnen- oder Bestandsmeldungen steigt der Umsatz schnell

Ich bekomme viele Fragen zur Sendungsverfolgung

Ich habe ein großes Sortiment und regelmäßig neue Produkte

Ich möchte treuen Kunden besondere Aktionen oder Punkte bieten

Geschwindigkeit und Bezahlschritt meiner mobilen Website funktionieren gut

Meine Shop-Marke ist bekannt, die Leute suchen nach meinem Namen

Zutreffende Punkte**3 / 8**

Eine App hat derzeit vielleicht keine Priorität. Stärken Sie zuerst Ihre mobile Website, Ihre Produktseiten und Ihren Bezahlschritt; kommen Sie auf das Thema zurück, wenn Kundenstamm und Wiederholungskäufe wachsen.

Eine App ist überlegenswert. Haben Sie einen treuen Kundenstamm und Verkäufe, die durch Benachrichtigungen ausgelöst werden, planen Sie in naher Zukunft eine App; schließen Sie dabei auch die Lücken der mobilen Website.

Ihr Shop hat ein Profil, das von einer App profitiert. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, eine auf Ihre Marke zugeschnittene App zu veröffentlichen, die über ein einziges Panel verwaltet wird, und Benachrichtigungen zu planen.

## Wie bereitet man eine App Schritt für Schritt vor?

Bei der Vorbereitung einer App geht es weniger um Programmieren als um Entscheidungen: wofür, für wen und mit welchen Daten. Die folgende Reihenfolge gilt für jeden Shop, ob mit eigenem Team oder mit fertiger Plattform.

1. **Ziel festhalten:** Soll die App Wiederholungskäufe steigern, ein Benachrichtigungskanal werden oder Treue schaffen? Das Ziel bestimmt, welche Funktionen in die erste Version kommen.
2. **Mobile Website vorbereiten:** Produktseite, Warenkorb und Bezahlvorgang müssen auf dem Smartphone flüssig laufen; die App baut darauf auf.
3. **Eine einzige Datenquelle nutzen:** Produkt, Bestand, Preis und Kampagne sollten aus demselben Panel kommen. Zwei getrennte Kataloge führen zu Fehlern und Mehraufwand.
4. **Markenidentität festlegen:** App-Name, Symbol, Farben und Store-Beschreibung werden vorbereitet. Das Symbol muss auch in kleiner Größe erkennbar sein.
5. **Konto und Veröffentlichung klären:** Für die Veröffentlichung in den Stores sind ein Entwicklerkonto und der Prüfprozess des jeweiligen Stores nötig. Legen Sie von Anfang an fest, wer das übernimmt.
6. **Benachrichtigungsinfrastruktur einrichten:** Für Bestellstatus-Benachrichtigungen wird die Benachrichtigungsinfrastruktur angebunden und es werden Nachrichtenvorlagen verfasst.
7. **Datenschutz und Berechtigungen regeln:** Welche Daten erhoben werden, die Benachrichtigungseinwilligung und die Datenschutzerklärung müssen klar sein; die Stores prüfen das.
8. **Veröffentlichen und bekannt machen:** Teilen Sie die App-Links auf Ihrer Website, in Ihren E-Mails und in Ihren Social-Media-Konten.
9. **Messen und aktualisieren:** Beobachten Sie Downloads, aktive Nutzer und Bestelldaten und aktualisieren Sie die App regelmäßig.

### Wie wird die App in den App-Stores veröffentlicht?

Die Veröffentlichung besteht aus mehreren Phasen, und jeder Store hat eigene Regeln. Nach der Erstellung der App stellt man über das Entwicklerkonto den Antrag, der Store prüft die App und nimmt sie bei Zustimmung ins Angebot. Auch spätere Updates können einer ähnlichen Prüfung unterliegen; deshalb sollten Updates planvoll erfolgen.

*Görsel: Veröffentlichungsablauf einer App: Markendaten, App-Erstellung, Store-Antrag, Prüfung, Veröffentlichung und Verwaltung im Panel (Veröffentlichungsablauf: Wer macht welchen Schritt?)*

Wenn Sie diesen Prozess selbst durchführen, müssen Sie Entwicklerkonten einrichten, die Anträge stellen und auf Rückmeldungen der Prüfung antworten. Wenn Sie eine fertige [e-ticaret altyapısı](https://www.faprika.com/blog/e-ticaret-altyapisi-nedir) nutzen, fragen Sie unbedingt, ob der Plattformanbieter diese Schritte übernimmt.

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## Wie nutzt man Benachrichtigungen in der App?

Benachrichtigungen sind die stärkste und zugleich am leichtesten falsch genutzte Funktion einer App. Eine Mitteilung zum richtigen Zeitpunkt führt den Kunden in die App zurück; häufige und irrelevante Mitteilungen führen dazu, dass die Berechtigung entzogen wird. Knüpfen Sie Benachrichtigungen an Ereignisse, die dem Kunden Mehrwert bieten.

*Görsel: Benachrichtigungsplan einer App: Bestellstatus, Versand, Bestand und Preis, Kampagnen und Versandhäufigkeit (Knüpfen Sie Benachrichtigungen an Ereignisse, die dem Kunden Mehrwert bieten.)*

### 1. Benachrichtigungen zum Bestellstatus

Das ist die natürlichste und wertvollste Art. Phasen wie „Bestellung eingegangen“, „wird vorbereitet“, „versandt“ und „zugestellt“ erscheinen auf dem Smartphone des Kunden. Der Kunde fragt sich nicht, wo seine Bestellung ist, und schreibt Ihrem Support-Team nicht.

### 2. Versand- und Zustellbenachrichtigungen

Kurze Hinweise zu Versand und Zustelltag sind besonders bei Lieferungen nützlich, für die jemand zu Hause sein muss. Die Mitteilung sollte kurz sein und direkt zu den Tracking-Informationen führen.

### 3. Bestands- und Preisbenachrichtigungen

Wenn Sie melden, dass ein Produkt, das den Kunden interessiert, wieder auf Lager ist oder im Preis gesunken ist, ist das eine relevante und erwartete Benachrichtigung. Solche Mitteilungen stoßen meist auf größeres Interesse als Kampagnenmitteilungen, weil sie auf der eigenen Auswahl des Kunden beruhen.

### 4. Kampagnenbenachrichtigungen

Kampagnenmeldungen sollten maßvoll eingesetzt werden. Tägliche Rabattmitteilungen führen dazu, dass die Berechtigung entzogen wird. Senden Sie für wichtige Kampagnen wenige, klare und rechtzeitige Mitteilungen; segmentieren Sie die Zielgruppe bei Bedarf nach Interessen.

| Art der Benachrichtigung | Wann? | Worauf zu achten ist |
| --- | --- | --- |
| Bestellstatus | Bei jeder Statusänderung der Bestellung | Kurz und klar; führt zum Tracking-Bildschirm |
| Versand und Lieferung | Beim Versand und am Zustelltag | Ohne unnötige Wiederholung |
| Bestand und Preis | Bei Änderung eines Produkts, das den Kunden interessiert | Melden Sie echte Änderungen und nennen Sie den alten Preis korrekt |
| Kampagne | In wichtigen Phasen, in begrenzter Zahl | Häufigkeit niedrig halten, Zielgruppe segmentieren |

Tipp

Fragen Sie die Benachrichtigungsberechtigung im richtigen Moment

Wird die Berechtigung gleich beim ersten Start abgefragt, steigt die Ablehnungswahrscheinlichkeit. Viel natürlicher und eher akzeptiert wird die Frage „Sollen wir Ihnen den Status Ihrer Bestellung aufs Smartphone melden?“, wenn der Kunde seine erste Bestellung aufgegeben hat. Prüfen Sie die Benachrichtigungs- und Datenschutzregeln jedes Marktes, in dem Sie tätig sind.

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## Wie sollte eine gute E-Commerce-App aussehen?

Die App sollte keine Kopie der mobilen Website sein, sondern das hervorheben, was die Nutzung auf dem Smartphone erleichtert. Öffnet der Kunde die App, sollte er schnell finden, was er sucht, und mit möglichst wenigen Tipps zum Kauf gelangen.

- **Schneller Start und flüssige Navigation:** Eine App, die langsam startet oder hängt, wird gelöscht. Der Startbildschirm sollte schnell laden, Produktlisten sollten flüssig scrollen.
- **Starke Suche und Filter:** Auf dem Smartphone ist Tippen mühsam; Suchvorschläge, Filter und Kategorienavigation müssen sehr gut funktionieren.
- **Einfache Anmeldung:** Statt bei jedem Mal ein Passwort einzugeben, sollten gespeicherte Sitzungen und einfache Anmeldewege genutzt werden.
- **Kurzer Bezahlschritt:** Gespeicherte Adresse und Zahlungspräferenzen reduzieren den Bestellschritt auf wenige Fingertipps.
- **Favoriten- und Beobachtungslisten:** Der Kunde sollte ein Produkt speichern können und über Änderungen informiert werden.
- **Bestellverlauf und Sendungsverfolgung:** Frühere Bestellungen, Versandstatus und die Möglichkeit zur erneuten Bestellung sollten auf einem Bildschirm zu finden sein.
- **Dieselben Informationen wie auf der Website:** Preis, Bestand und Kampagne müssen mit der Website übereinstimmen; abweichende Angaben verwirren den Kunden.

## Wie wird die App im App-Store sichtbar?

Die App zu veröffentlichen reicht nicht; Kunden müssen sie auch finden. Auch die App-Stores haben eine eigene Suche, und mehrere Faktoren beeinflussen die Sichtbarkeit. Der stärkste Kanal sind jedoch die Kunden, die ohnehin zu Ihrem Shop kommen.

- **Name und Beschreibung:** Der App-Name sollte der bekannte Name Ihres Shops sein; die Beschreibung sollte klar erklären, was Sie anbieten.
- **Symbol und Screenshots:** Das Symbol sollte wiedererkennbar sein, die Screenshots sollten die wichtigsten Funktionen der App zeigen.
- **Bewertungen und Sterne:** Zufriedene Kunden höflich um eine Bewertung zu bitten, stärkt das Vertrauen neuer Nutzer.
- **Ankündigung über eigene Kanäle:** Ein Banner auf Ihrer Website, E-Mails nach der Bestellung, eine Karte im Paket und Social-Media-Konten sind die natürlichsten Orte, um die App bekannt zu machen.
- **Einen Grund zum Herunterladen geben:** Ein besonderes Angebot oder ein Komfortvorteil nur in der App fördert den Download.

## Wie bindet man Kunden, die die App geladen haben?

Die wichtigste Zeit für eine App sind die ersten Tage. Es kommt häufig vor, dass eine geladene App nie wieder geöffnet und vergessen wird; deshalb muss der Kunde schon bei der ersten Nutzung einen Mehrwert sehen. Kundenbindung konzentriert sich auf drei Punkte: den ersten Start, die erste Bestellung und die späteren Besuche.

### Erster Start

Beim ersten Öffnen der App sollte der Kunde nicht auf ein kompliziertes Registrierungsformular stoßen; er sollte zuerst die Produkte sehen, Registrierung oder Anmeldung werden erst im Bestellschritt verlangt. Hervorgehobene Kategorien, aktuelle Kampagnen und das Suchfeld sollten auf dem Startbildschirm klar erkennbar sein.

### Erste Bestellung

Die erste Bestellung ist der Moment, in dem die App dem Kunden ihren Nutzen zeigt. Nach der Bestellung vorzuschlagen, Benachrichtigungen zum Bestellstatus zu aktivieren, ist der richtige Zeitpunkt für die Einwilligung und bringt den Kunden zugleich zurück in die App. Ein kleiner Vorteil nur in der App unterstützt die Download-Entscheidung zusätzlich; er sollte aber den Kampagnenregeln Ihres Shops entsprechen und klar formuliert sein.

### Spätere Besuche

Kehrt der Kunde in die App zurück, sollte er sein Anliegen schnell erledigen können: frühere Bestellungen, Favoriten und der Weg zur erneuten Bestellung sollten bereitstehen. Halten Sie die App lebendig, indem Sie im Lauf der Zeit maßvolle, zu den Interessen passende Benachrichtigungen senden. Öffnet ein Kunde die App seit einiger Zeit nicht mehr, ist es besser, nur bei einer echten Neuigkeit zu einem Produkt zu schreiben, das ihn interessiert, statt täglich zu erinnern.

Tipp

Feedback direkt in der App einholen

Kunden, die die App nutzen, sind die interessierteste Zielgruppe des Shops. Eine kurze Zufriedenheitsfrage oder eine Bewertungsbitte nach der Bestellung liefert Daten zur Verbesserung der App und eine Chance für Ihre Bewertung im App-Store.

## Wie misst man den Erfolg einer App?

Die Zahl der Downloads allein ist kein Erfolgsmaßstab. Ein Kunde, der die App lädt und nie wieder öffnet, schafft keinen Wert für Sie. Wichtig ist, dass die App genutzt wird und zu Bestellungen führt.

- **Download und Installation:** Wie viele Personen haben die App geladen, über welchen Kanal kamen sie?
- **Aktive Nutzer:** Wie viele der Nutzer öffnen die App regelmäßig?
- **Konversion zur Bestellung:** Bestellen App-Nutzer häufiger als Besucher der mobilen Website?
- **Wiederholungsbestellung:** Unterscheidet sich die Bestellhäufigkeit der App-Kunden von der anderer Kunden?
- **Benachrichtigungseinwilligung und Reaktion:** Wie viele haben zugestimmt, wie viele Benachrichtigungen wurden geöffnet, wie viele haben die Einwilligung widerrufen?
- **Deinstallationsrate:** Ist der Anteil der Nutzer, die die App löschen, hoch, überprüfen Sie Benachrichtigungshäufigkeit und das erste Nutzungserlebnis.

Bewerten Sie diese Daten nicht für die App allein, sondern zusammen mit der Website. Kunden, die die App nutzen, können die treueste Zielgruppe desselben Shops sein; dieser Unterschied wird aber nur mit Ihren eigenen Daten sichtbar.

## Häufige Fehler bei der E-Commerce-App

1. **Eine schwache mobile Website mit der App ausgleichen wollen:** Die grundlegenden Probleme wandern in die App.
2. **Andere Daten als auf der Website zeigen:** Abweichende Preise oder Bestände in der App schaden dem Vertrauen.
3. **Zu häufig Benachrichtigungen senden:** Die Berechtigung wird entzogen, die App gelöscht.
4. **Die Berechtigung zum falschen Zeitpunkt abfragen:** Eine Benachrichtigungsabfrage direkt beim Start wird meist abgelehnt.
5. **Die App nicht bekannt machen:** Eine veröffentlichte App, von der niemand weiß, wird nicht geladen.
6. **Updates vernachlässigen:** Eine App in veralteter Version macht Probleme und verliert Sichtbarkeit im Store.
7. **Den Veröffentlichungsprozess unterschätzen:** Konto, Antrag und Prüfung brauchen Zeit; planen Sie den Zeitplan entsprechend.
8. **Nur auf Downloads schauen:** Wird Nutzung und Bestellung nicht verfolgt, bleibt der Wert der App unbekannt.

## Checkliste für die App

| Titel | Zu prüfen |
| --- | --- |
| Zweck | Ist das Ziel der App (Wiederholungsbestellung, Benachrichtigung, Treue) schriftlich festgehalten? |
| Mobile Website | Funktionieren Geschwindigkeit, Produktseite und Bezahlschritt auf dem Smartphone einwandfrei? |
| Daten | Kommen Produkt, Bestand, Preis und Kampagne aus derselben Quelle wie auf der Website? |
| Marke | Sind Name, Symbol und Store-Beschreibung fertig? |
| Veröffentlichung | Wer ist für Entwicklerkonto und Store-Antrag zuständig? |
| Benachrichtigungen | Sind Bestellstatus-Benachrichtigungen und Nachrichtenvorlagen eingerichtet? |
| Einwilligung | Wird die Benachrichtigungsberechtigung im richtigen Moment und klar erfragt? |
| Vertraulichkeit | Sind Datenschutzerklärung und Datenschutzhinweise aktuell? |
| Ankündigung | Gibt es den App-Link auf der Website, in E-Mails und in Social-Media-Kanälen? |
| Messung | Werden Downloads, aktive Nutzer und Bestelldaten verfolgt? |

Lesetipp

Treueprogramm einrichten: praxisnaher Leitfaden zu Punktesystem, Stufendesign und Kostenberechnung im E-Commerce

## E-Commerce-App mit Faprika

Mit der Faprika Mobile App wird Ihr E-Commerce-Shop mit Ihrem eigenen Markennamen und Logo in den iOS- und Android-App-Stores veröffentlicht. In welchem Paket sie enthalten ist, hängt vom Paket ab; Einzelheiten finden Sie auf den Seiten [E-Commerce-Pakete](https://www.faprika.com/de/preise) und [Premium-Pakete](https://www.faprika.com/de/premium-preise).

- **iOS und Android mit Ihrer eigenen Marke:** Die App wird in den iOS- und Android-App-Stores mit Ihrem Namen, Logo und Symbol gelistet; auf beiden Plattformen erscheinen dieselben Produkte, Preise und Kampagnen.
- **Die Veröffentlichung übernimmt das Faprika-Team:** Die App wird über die Entwicklerkonten von Faprika vom Faprika-Team veröffentlicht. Sie müssen weder ein Entwicklerkonto einrichten noch einen Store-Antrag stellen.
- **Ein Panel:** Produkt, Bestand, Preis und Kampagne werden im selben Faprika-Panel wie Ihr E-Commerce-Shop verwaltet; Sie aktualisieren einmal, Shop und App zeigen dieselben Informationen.
- **Bestellungen in einer Liste:** Bestellungen aus der App landen zusammen mit den Bestellungen aus Ihrem Shop und von den Marktplätzen in der Bestellliste Ihres Panels; Rechnungsstellung, Versand und Retourenablauf sind dieselben.
- **Benachrichtigungen zum Bestellstatus:** Ihr Kunde sieht auf seinem Smartphone, in welcher Phase sich seine Bestellung befindet. Die Benachrichtigungsinfrastruktur ist kostenlos; die Einrichtungsschritte werden in der Anleitung [Push-Benachrichtigungen](https://www.faprika.com/de/anleitungen/push-benachrichtigungen) beschrieben, die Texte der Benachrichtigungen können Sie vorab mit Nachrichtenvorlagen vorbereiten.
- **Mobilfreundliche Website in jedem Paket:** Bei Faprika hat jedes Paket einen mobilfreundlichen E-Commerce-Shop; die App ist ein zusätzlicher Kanal, der Ihre Marke auf den Startbildschirm des Smartphones bringt.

Einzelheiten zur Erweiterung finden Sie auf der Seite [Mobile App](https://www.faprika.com/de/erweiterungen/mobile-app).

## Häufig gestellte Fragen

**Was ist eine E-Commerce-App?**

Eine E-Commerce-App ist die Shopping-App eines Online-Shops, die auf Smartphones und Tablets installiert wird und den Markennamen und das Symbol des Shops trägt. Kunden laden sie aus dem App-Store herunter, stöbern in Produkten, bestellen und verfolgen ihre Bestellung. Produkt-, Bestands- und Preisdaten stammen aus derselben Quelle wie im Online-Shop.

**Ist eine App nötig, wenn es eine mobilfreundliche Website gibt?**

Nicht für jeden Shop. Eine mobilfreundliche Website ist das Fundament jedes Shops; eine App ist ein sinnvoller zusätzlicher Kanal für Shops mit häufig wiederkehrenden Kunden, mit Verkäufen durch Benachrichtigungen oder mit einem treuen Kundenstamm. Stellen Sie zuerst sicher, dass Ihre mobile Website stark ist.

**Steigert eine App den Umsatz?**

Richtig eingesetzt kann sie den Umsatz unterstützen, indem sie Wiederholungskäufe erleichtert und einen direkten Benachrichtigungskanal öffnet. Die Wirkung hängt vom Shop und von der Kundschaft ab und sollte mit Ihren eigenen Daten gemessen werden.

**Wer lädt die App in die App-Stores hoch?**

Arbeiten Sie mit einem eigenen Team, richten Sie ein Entwicklerkonto ein und stellen den Antrag selbst. Nutzen Sie eine fertige Plattform, fragen Sie den Anbieter, ob er diese Schritte übernimmt. Bei der Faprika Mobile App erfolgt die Veröffentlichung über die Entwicklerkonten von Faprika durch das Faprika-Team.

**Wird die App über ein separates Panel verwaltet?**

Eine gut aufgebaute App braucht keine separate Verwaltung. Bei Faprika wird die App im selben Panel wie Ihr Online-Shop verwaltet; Änderungen an Produkten, Beständen, Preisen und Kampagnen erscheinen sowohl im Shop als auch in der App.

**Dürfen Kunden Benachrichtigungen erhalten?**

Für Benachrichtigungen ist die Einwilligung des Kunden nötig, und sie muss leicht widerrufbar sein. Datenschutz- und Werberegeln unterscheiden sich je nach Land; prüfen Sie die Vorschriften jedes Marktes, in dem Sie tätig sind. Benachrichtigungen zum Bestellstatus werden meist am besten akzeptiert.

Bringen Sie Ihre Marke auf das Smartphone Ihrer Kunden

Veröffentlichen Sie Ihre iOS- und Android-App mit Ihrem eigenen Markennamen, verwalten Sie Produkte und Bestand in einem Panel und melden Sie den Bestellstatus auf das Smartphone Ihrer Kunden. Lassen Sie sich von den Faprika-Experten den passenden Plan für Ihren Shop zeigen.

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