Inhalt 14 Abschnitte
- Warum sind Produktfotos im E-Commerce so wichtig?
- Welche Ausrüstung braucht man für Produktfotografie?
- Produktfotos mit dem Smartphone aufnehmen: 10 Schritte
- Wie richtet man das Licht für Produktfotos ein?
- Welche Winkel sollten bei Produktfotos aufgenommen werden?
- Wie fotografiert man schwierige Produkte?
- Wie plant man einen Produktfototag?
- Weißer Hintergrund oder Lifestyle-Foto?
- Wie bearbeitet man Produktfotos?
- Welche Größe und welches Format sollten Produktbilder für E-Commerce haben?
- 8 häufige Fehler bei Produktfotos
- Checkliste für Produktfotos
- Produktbilder mit Faprika verwalten
- Häufig gestellte Fragen
Beim Online-Einkauf kann der Kunde das Produkt weder anfassen noch riechen oder in der Hand drehen. Für seine Entscheidung hat er nur die Produktfotos. Ein unscharfes, dunkles oder farblich vom Original abweichendes Foto macht selbst das beste Produkt unverkäuflich; zudem ist es einer der häufigsten Gründe für Rücksendungen mit der Begründung „sieht nicht aus wie auf dem Foto“.
Die gute Nachricht: Für ein verkaufsstarkes Produktfoto brauchen Sie weder ein teures Studio noch eine Profikamera. Mit dem richtigen Licht, einem schlichten Hintergrund, einem fest stehenden Smartphone und ein paar einfachen Regeln gelingen Ihnen zu Hause oder im Büro einheitliche, scharfe und vertrauenswürdige Fotos. In diesem Leitfaden erklären wir Schritt für Schritt die nötige Ausrüstung für die Produktfotografie, die Smartphone-Einstellungen, den Lichtaufbau, die je nach Produktart zu fotografierenden Winkel, die Bearbeitungsschritte und die richtige Bildgröße für E-Commerce.
Warum sind Produktfotos im E-Commerce so wichtig?
Im E-Commerce ist das Produktfoto die Art, wie der Kunde das Produkt sieht, prüft und ihm vertraut; es beeinflusst die Kaufentscheidung, die Warenkorbquote und die Retourenquote unmittelbar. Das Foto ersetzt das Regal im Laden, den Umkleidespiegel und die Verkaufsberatung.
- Sie erleichtert die Entscheidung: Farbe, Struktur, Größe und Details des Produkts erschließen sich dem Kunden über die Fotos. Ein fehlender Winkel bedeutet eine unbeantwortete Frage.
- Sie schafft Vertrauen: Einheitliche, scharfe Fotos im gleichen Stil lassen den Shop professionell wirken.
- Sie senkt Retouren: Fotos, die Farbe und Größe korrekt zeigen, verhindern Rücksendungen nach dem Muster „anders als erwartet“.
- Sie bringt Klicks: Auf Kategorieseiten, in Marktplätzen und in Anzeigen ist das Hauptfoto das Erste, was man sieht; es entscheidet darüber, ob geklickt wird.
- Sie ist in Suchmaschinen sichtbar: Bilder mit passendem Dateinamen und beschreibendem Alternativtext bringen auch in der Bildersuche Traffic.
Welche Ausrüstung braucht man für Produktfotografie?
Die Grundausrüstung für die Produktfotografie besteht aus einem Smartphone mit guter Kamera, einem Stativ zur Fixierung des Smartphones, einer weichen Lichtquelle, einem weißen oder schlichten Hintergrund und einem weißen Reflektor zum Aufhellen von Schatten. Der größte Teil dieses Aufbaus lässt sich mit Haushaltsmaterialien oder kleinem Budget realisieren.
| Ausrüstung | Wozu dient er? | Preiswerte Alternative |
|---|---|---|
| Smartphone oder Kamera | Nimmt das Foto auf | Ein aktuelles Smartphone genügt für die meisten Produkte |
| Stativ | Fixiert die Kamera und sorgt in jedem Foto für denselben Winkel und dieselbe Schärfe | Ein Tischstativ mit Smartphone-Halterung oder aufeinandergestapelte Bücher |
| Lichtquelle | Beleuchtet das Produkt | Ein großes Fenster mit Tageslicht |
| Lichtweichzeichner (Diffusor) | Verringert harte Schatten und Reflexe | Ein dünner weißer Tüllvorhang oder Pergamentpapier vor dem Fenster |
| Hintergrund | Hält den Hintergrund schlicht und sauber | Weißer Karton, gewölbt und an Wand und Tisch festgeklebt |
| Reflektor | Wirft das Licht zurück und hellt die Schattenseite auf | Eine weiße Schaumstoffplatte oder weißer Karton |
| Reinigungsmaterial | Entfernt Staub, Fingerabdrücke und Flusen | Mikrofasertuch, Fusselroller |
Produktfotos mit dem Smartphone aufnehmen: 10 Schritte
Für ein gutes Produktfoto mit dem Smartphone reinigen Sie die Linse, befestigen das Smartphone auf einem Stativ, gehen statt mit dem Digitalzoom lieber mit dem Smartphone näher ans Produkt, sperren Fokus und Belichtung auf das Produkt, schalten das Raster ein, lösen mit dem Selbstauslöser aus und verwenden bei allen Produkten dieselben Einstellungen. Die folgenden zehn Schritte führen mit einem gewöhnlichen Smartphone zu einheitlichen Ergebnissen.
- Linse reinigen: Ein Fingerabdruck auf der Smartphone-Linse lässt das Foto trüb und weich wirken. Wischen Sie vor jeder Aufnahme mit einem Mikrofasertuch darüber.
- Smartphone stabilisieren: Verwenden Sie ein Stativ. Schon kleine Wackler bei Aufnahmen aus der Hand beeinträchtigen die Schärfe; ein fest montiertes Smartphone garantiert zudem auf jedem Foto denselben Winkel.
- Blitz ausschalten: Der Blitz des Smartphones erzeugt hartes, flaches Licht und Reflexe. Nutzen Sie stattdessen Licht von einem Fenster oder einer anderen Lichtquelle.
- Keinen digitalen Zoom verwenden: Das Vergrößern auf dem Bildschirm mindert die Qualität. Hat Ihr Smartphone ein separates Objektiv, z. B. 2x, wählen Sie dieses, oder gehen Sie mit dem Smartphone näher an das Produkt heran. Ein leicht längeres Objektiv zeigt die Proportionen des Produkts natürlicher.
- Raster einblenden: Die Rasterlinien in den Kameraeinstellungen helfen Ihnen, das Produkt zu zentrieren und horizontale Linien gerade zu halten.
- Fokus und Belichtung sperren: Halten Sie das Produkt auf dem Bildschirm gedrückt, um Fokus und Belichtung zu sperren; stellen Sie dann mit dem Helligkeitsregler ein, dass der Hintergrund weiß und das Produkt natürlich wirkt.
- Porträt- und Verschönerungsmodi ausschalten: Modi, die den Hintergrund unscharf machen, können die Produktkanten verfälschen, und Verschönerungsfilter verändern Textur und Farbe.
- Mit Selbstauslöser aufnehmen: Verwenden Sie einen Timer von wenigen Sekunden, damit das Smartphone beim Antippen des Auslösers nicht wackelt.
- Einstellungen konstant halten: Fotografieren Sie eine Produktgruppe mit demselben Licht, demselben Abstand und denselben Einstellungen. Nebeneinander stehende Fotos in Ihrem Shop sollten sich nicht in Farbe und Helligkeit unterscheiden.
- Viel fotografieren, wenig auswählen: Machen Sie aus jedem Winkel mehrere Fotos; vergrößern Sie sie am Computerbildschirm und wählen Sie die schärfsten aus.
Wie richtet man das Licht für Produktfotos ein?
Das beste Licht für Produktfotos ist eine einzelne, breite und weiche Lichtquelle: Vor einem Fenster mit Tageslicht, zu einer Zeit ohne direkte Sonne, mit Licht von einer Seite des Produkts und einem weißen Reflektor auf der Gegenseite, der die Schatten aufhellt, reicht für die meisten Produkte aus.
- Direkte Sonne vermeiden: Direkte Sonne erzeugt harte Schatten und Reflexe. Ist das Licht zu hart, hängen Sie einen dünnen weißen Vorhang vor das Fenster.
- Lichtquellen nicht mischen: Fensterlicht zusammen mit einer Deckenlampe lässt eine Seite des Fotos bläulich und die andere gelblich wirken. Schalten Sie die Raumbeleuchtung aus.
- Schatten mit einem Reflektor aufhellen: Ein weißer Karton auf der dem Licht gegenüberliegenden Seite hellt die Schattenseite auf und macht Details sichtbar.
- Vorsicht bei glänzenden Produkten: Auf Glas, Metall und glänzenden Verpackungen ist die Spiegelung der Lichtquelle sichtbar. Machen Sie das Licht weicher, ändern Sie den Winkel des Produkts leicht oder kontrollieren Sie die Spiegelung, indem Sie es von beiden Seiten mit weißen Kartons umgeben.
- Wenn Sie künstliches Licht verwenden: Zwei Lichter mit Softboxen und gleicher Farbtemperatur (eines als Hauptlicht, eines zum Aufhellen) machen Sie unabhängig vom Tageslicht und liefern jeden Tag dasselbe Ergebnis.
Welche Blickwinkel sollten bei Produktfotos aufgenommen werden?
Jedes Produkt sollte mindestens ein Hauptfoto (Vorderansicht), Seiten- und Rückansichten, eine Detail-Nahaufnahme, ein Foto des Produkts im Einsatz und ein Foto zur Veranschaulichung der Größe haben. Welche Blickwinkel im Vordergrund stehen, hängt von der Produktart ab.
| Produktart | Unverzichtbare Aufnahmen |
|---|---|
| Bekleidung | Vorder- und Rückseite, Nahaufnahme der Stoffstruktur, Etikett- und Nahtdetail, Ansicht an der Puppe oder getragen, Farbvarianten |
| Schuhe | Seitenprofil, Draufsicht, Sohle, Rückseite, Innenfutter, Ansicht im Stand |
| Schmuck und Accessoires | Extreme Nahaufnahme des Details, Verschluss- und Steindetail, getragen, Vergleich mit Hand oder Lineal zur Veranschaulichung der Größe |
| Kosmetik | Vorder- und Rückseite der Verpackung (Inhaltsstoffe), geöffneter Deckel, Produktstruktur, Farbe auf der Haut |
| Elektronik | Vorder- und Rückseite, Anschlüsse und Tasten, Verpackungsinhalt, im Einsatz |
| Möbel und Wohnen | Im Einsatz in einer Umgebung, Maßzeichnung, Nahaufnahme von Material und Farbe, Montagedetail |
| Lebensmittel | Vorderseite der Verpackung, Seite mit Zutaten und Verfallsangaben, angerichtet, Portion |
Das Hauptfoto ist das erste Foto, das auf Kategorieseiten und Marktplätzen zu sehen ist. Es sollte möglichst das gesamte Produkt vor weißem oder schlichtem hellem Hintergrund zeigen, den Großteil des Bildausschnitts füllen und bei allen Produkten in derselben Größe und im selben Winkel aufgenommen sein.
Wie fotografiert man schwierige Produkte?
Glänzende, transparente, sehr kleine oder sehr große Produkte sowie Bekleidung erfordern zusätzlich zum Grundaufbau einige weitere Maßnahmen. Die gemeinsame Regel ist dieselbe: Licht weicher machen, Spiegelungen kontrollieren und die tatsächliche Größe des Produkts verständlich machen.
Glänzende und transparente Produkte (Glas, Metall, Flaschen)
Diese Produkte spiegeln alles um sich herum. Umgeben Sie das Produkt von beiden Seiten mit weißen Kartons, machen Sie das Licht unbedingt weicher und suchen Sie einen Winkel, in dem weder das Smartphone noch Sie selbst zu sehen sind. Bei transparenten Flaschen lässt sich die Farbe der Flüssigkeit und die Kontur der Flasche hervorheben, indem man das Licht von hinten über eine weiße Fläche reflektieren lässt.
Kleine Produkte (Schmuck, Accessoires)
Bei kleinen Produkten ist die Schärfe der schwierigste Teil. Wenn der Fokus beim Annähern des Smartphones verloren geht, nutzen Sie den Nahaufnahmemodus (Makro) Ihres Smartphones oder gehen Sie etwas zurück und schneiden Sie anschließend zu. Halten Sie das Produkt mit durchsichtiger Klebeknete an Ort und Stelle; zur Veranschaulichung der Größe fügen Sie unbedingt ein Foto auf der Hand oder getragen hinzu.
Große Produkte (Möbel, Haushaltsgegenstände)
Bei großen Produkten ist ein weißer Hintergrund oft nicht möglich. Fotografieren Sie das Produkt in einer schlichten, aufgeräumten Umgebung mit Tageslicht; lassen Sie keine ablenkenden Gegenstände im Bild. Eine Zeichnung mit den Maßen oder ein Foto mit einer Person daneben verringert Fragen zur Größe und Retouren.
Bekleidung
Bei Bekleidung kommen drei Methoden zum Einsatz: Flatlay (das Produkt wird auf den Boden gelegt und von oben fotografiert), am Bügel oder an der Puppe und am Model. Welche Sie auch wählen: Das Produkt muss gebügelt und knitterfrei sein, und alle Produkte sollten nach derselben Methode fotografiert werden. Eine Nahaufnahme von Stoffstruktur und Nahtdetail sowie eine Größentabelle sind die beiden wichtigsten Bilder, um Retouren bei Bekleidung zu verringern.
Wie plant man einen Produktfotografie-Tag?
Wenn Sie den Aufnahmetag planen, fotografieren Sie Bilder in gleicher Qualität in kürzerer Zeit. Fotografieren Sie Produkte nicht einzeln, sondern in Gruppen und mit einer Aufnahmeliste.
- Aufnahmeliste vorbereiten: Notieren Sie vorab für jedes Produkt die aufzunehmenden Blickwinkel; haken Sie sie während der Aufnahme ab.
- Ähnliche Produkte gemeinsam fotografieren: Wenn Sie Produkte gleicher Größe und Farbe hintereinander aufnehmen, müssen Sie Licht und Kameraeinstellungen nicht ständig ändern.
- Positionen markieren: Markieren Sie die Positionen von Produkt, Stativ und Reflektor mit kleinen Klebebandstücken auf dem Tisch; so können Sie am nächsten Tag denselben Aufbau wiederherstellen.
- Dateien sofort benennen: Benennen Sie die Fotos gleich nach der Aufnahme mit dem Produktcode und legen Sie sie in Ordnern ab; verlieren Sie sich nicht zwischen Hunderten von Fotos.
- Tageszeiten mit wechselndem Licht berücksichtigen: Wenn Sie mit Fensterlicht fotografieren, ändern sich Farbe und Richtung des Lichts im Tagesverlauf; schließen Sie eine Produktgruppe im selben Zeitfenster ab.
Weißer Hintergrund oder Lifestyle-Foto?
Sie brauchen beides: Ein weißer Hintergrund zeigt das Produkt ohne Ablenkung und einheitlich und ist ideal für das Hauptfoto; ein Lifestyle-Foto zeigt, wie das Produkt im Einsatz aussieht, welche Größe und welches Gefühl es vermittelt. Eine starke Produktseite verwendet beides zusammen.
| Weißer Hintergrund | Lifestyle (in Umgebung) | |
|---|---|---|
| Zweck | Das Produkt klar und einheitlich zeigen | Verwendung, Größe und Gefühl vermitteln |
| Wo wird er verwendet? | Hauptfoto, Kategorielisten, Marktplätze | Rest der Produktgalerie, soziale Medien, Kampagnen |
| Aufnahmeaufwand | Einfach, wiederholbar | Erfordert Umgebung, Zubehör und manchmal ein Model |
| Achtung | Der Hintergrund muss wirklich weiß und sauber sein | Die Umgebung darf das Produkt nicht in den Schatten stellen |
Wie bearbeitet man Produktfotos?
Ziel der Bearbeitung von Produktfotos ist nicht, das Produkt zu verändern, sondern es originalgetreu und einheitlich darzustellen: Zuschneiden und Ausrichten, Geraderichten, Weißabgleich und Helligkeitsanpassung, Hintergrundbereinigung und das Entfernen kleiner Mängel wie Staub und Flusen genügen.
- Zuschneiden und ausrichten: Auf allen Hauptfotos soll das Produkt im Bildausschnitt gleich groß und zentriert sein.
- Geraderichten: Korrigieren Sie schief aufgenommene Fotos; Tisch- und Produktkanten sollen waagerecht sein.
- Weißabgleich anpassen: Wirkt der Hintergrund grau- oder gelbstichig, korrigieren Sie den Weißabgleich; vergleichen Sie die Produktfarbe mit dem echten Produkt.
- Helligkeit und Kontrast ausgleichen: Achten Sie beim Weißmachen des Hintergrunds darauf, dass helle Partien des Produkts nicht verschwinden.
- Hintergrund bereinigen: Entfernen Sie Flecken und Schattenränder auf dem Hintergrund oder machen Sie den Hintergrund komplett weiß.
- Mängel beseitigen: Entfernen Sie Staub, Flusen und Fingerabdrücke; verbergen Sie aber keine tatsächlichen Eigenschaften des Produkts wie Kratzer oder Farbunterschiede.
- Dieselben Einstellungen auf die ganze Serie anwenden: Übertragen Sie die Bearbeitung eines Fotos auf die anderen Fotos derselben Aufnahme; so bleibt die Serie einheitlich.
KI-gestützte Werkzeuge beschleunigen das Entfernen und Bereinigen des Hintergrunds erheblich. Stellen Sie jedoch sicher, dass diese Werkzeuge Kanten, Struktur oder Farbe des Produkts nicht verändern; der Kunde erwartet das Produkt, das auf dem Foto zu sehen ist.
Okumanızı öneririzE-Ticaret Görsellerinizi Bu Programlarla DüzenleyinWelche Bildgröße und welches Format sind für E-Commerce richtig?
E-Commerce-Produktbilder sollten bei allen Produkten dasselbe Seitenverhältnis haben (meist quadratisch oder hochkant), eine ausreichend hohe Auflösung für Details beim Zoomen besitzen und dennoch so komprimiert sein, dass sie die Seite nicht verlangsamen. Auch Dateiname und Alternativtext sollten das Produkt beschreiben.
| Thema | Empfehlung | Warum? |
|---|---|---|
| Seitenverhältnis | Bei allen Produkten dasselbe Verhältnis (z. B. quadratisch 1:1 oder hochkant 4:5) | Karten werden auf Kategorieseiten sauber ausgerichtet |
| Auflösung | Hoch genug, damit Details beim Zoomen sichtbar sind | Kunden vergrößern, um Struktur und Details zu prüfen |
| Dateigröße | Ohne sichtbaren Qualitätsverlust komprimiert, in modernen Formaten (z. B. WebP) | Schwere Bilder verlangsamen die Seite, besonders auf Mobilgeräten |
| Dateiname | Beschreibend, mit Bindestrichen getrennte Wörter (z. B. keten-gomlek-beyaz-on.jpg) | Hilft bei der Bildersuche und in einem geordneten Archiv |
| Alternativtext | Ein Satz, der das Bild kurz beschreibt | Für Barrierefreiheit und Suchmaschinen |
| Marktplatzregeln | Prüfen Sie die Bildregeln im Händlerbereich jedes Marktplatzes | Nicht regelkonforme Bilder können abgelehnt werden |
Video, wo Fotos nicht ausreichen: Für Eigenschaften, die man erst durch Bewegung versteht, etwa den Fall eines Stoffes, die Funktionsweise eines Geräts oder wie geräumig eine Tasche innen ist, ergänzt ein kurzes Produktvideo die Fotogalerie. Wenn Sie das Video mit demselben Licht und Hintergrund wie die Fotos aufnehmen, wirkt die Produktseite einheitlich.
Okumanızı öneririzE-Ticarette Site Hızı Neden Önemlidir?8 häufige Fehler bei Produktfotos
- Bei Mischlicht fotografieren: Fensterlicht und Lampenlicht zusammen verfälschen die Farben.
- Blitz verwenden: Erzeugt harte Reflexe und ein flaches, lebloses Bild.
- Aus der Hand fotografieren: Wackeln beeinträchtigt die Schärfe, und jedes Foto entsteht aus einem anderen Winkel.
- Auf dem Bildschirm heranzoomen: Digitaler Zoom mindert die Fotoqualität.
- Sich mit einem Blickwinkel begnügen: Die Fragen im Kopf des Kunden (Rückseite, Innenraum, Größe) bleiben unbeantwortet.
- Uneinheitliche Serie: Produkte derselben Kategorie mit unterschiedlichem Hintergrund, Licht und Größe lassen den Shop unaufgeräumt wirken.
- Übermäßige Bearbeitung: Filter, die Farbe und Struktur verändern, vergrößern die Kluft zwischen Erwartung und Realität und führen zu Retouren.
- Ohne Komprimierung hochladen: Sehr große Dateien verlangsamen die Seite und vergraulen mobile Nutzer.
Checkliste für Produktfotos
Gehen Sie die folgende Checkliste durch, bevor Sie eine Produktgruppe fotografieren und bevor Sie hochladen.
- Vor der Aufnahme: Produkt sauber und gebügelt; Objektiv sauber; Hintergrund faltenfrei und fleckenlos; Liste der Blickwinkel bereit.
- Während der Aufnahme: Weiches Licht aus einer Richtung, Raumlampen aus; Smartphone auf dem Stativ; Fokus und Belichtung auf das Produkt gesperrt; mehrere Aufnahmen aus jedem Winkel.
- Bearbeitung: Einheitliches Zuschneiden und Ausrichten; Farbe entspricht dem echten Produkt; sauberer Hintergrund; gleiche Einstellungen in der ganzen Serie.
- Hochladen: Gleiches Seitenverhältnis; komprimierte Datei; aussagekräftiger Dateiname und Alternativtext; Hauptfoto an erster Stelle.
Produktbilder mit Faprika verwalten
Diese Funktionen stehen Ihnen in der Faprika-E-Commerce-Infrastruktur zur Verfügung, um Ihre Produktfotos hochzuladen und im Shop richtig darzustellen (in welchem Paket welche Funktion beginnt, sehen Sie auf der Seite E-Commerce-Pakete):
- Einstellungen für Produktliste und Produktdetail, Funktion Produktbild-Leinwand: Im Panel legen Sie fest, wie Produkte in der Liste und auf der Detailseite erscheinen.
- Weitere Produktbilder in der Liste und weitere Farben im Detail anzeigen: Kunden erreichen auf der Kategorieseite weitere Fotos des Produkts und auf der Produktseite die übrigen Farbvarianten.
- Massen-Upload von Produktbildern: Sie laden die Fotos einer Produktgruppe gesammelt statt einzeln hoch.
- Produktvideo-Modul: Neben den Fotos können Sie auch ein Produktvideo anzeigen.
- Content-Delivery-Network (CDN): In allen Paketen aktiv; Bilder laden schnell von Servern in der Nähe des Besuchers.
Häufig gestellte Fragen
Wie fotografiert man Produkte?
Stellen Sie das Produkt vor einen gewölbten weißen Hintergrund, nutzen Sie weiches seitliches Licht (zum Beispiel ein Fenster mit gespanntem Tüllvorhang), platzieren Sie auf der Gegenseite einen weißen Reflektor, befestigen Sie das Smartphone auf einem Stativ, schalten Sie den Blitz aus, sperren Sie Fokus und Belichtung auf das Produkt und lösen Sie mit dem Selbstauslöser aus. Wenn Sie alle Produkte mit demselben Licht und denselben Einstellungen fotografieren, bleibt das Ergebnis einheitlich.
Kann man mit dem Smartphone professionelle Produktfotos machen?
Ja. Mit einem aktuellen Smartphone, richtigem Licht, einem stabilen Stativ und einem schlichten Hintergrund lassen sich für die meisten Produkte scharfe, einheitliche Fotos aufnehmen, die für den E-Commerce geeignet sind. Das Ergebnis hängt weniger von der Kamera als von Licht und Konsistenz ab.
Welches Licht ist für Produktfotos am besten?
Am besten ist breites, weiches Licht aus einer Richtung. Für die meisten Produkte genügt das Licht eines Fensters, vor dem ein dünner weißer Tüllvorhang gespannt ist, zu einer Tageszeit ohne direkte Sonne. Verwenden Sie keine Lichtquellen mit unterschiedlicher Farbtemperatur gleichzeitig.
Wie viele Fotos sollte ein Produkt haben?
Eine feste Zahl gibt es nicht; es sollten so viele Fotos sein, dass sie die Fragen des Kunden beantworten. Ein Grundset besteht in der Regel aus einem Hauptfoto, Seiten- und Rückansichten, einer Nahaufnahme, einem Foto in Gebrauch und einem Foto, das die Größe zeigt.
Ist ein weißer Hintergrund bei Produktfotos Pflicht?
Sie ist nicht Pflicht, für das Hauptfoto wird aber ein weißer oder heller, schlichter Hintergrund empfohlen; er zeigt das Produkt ohne Ablenkung und sorgt auf der Kategorieseite für ein einheitliches Bild. Einige Marktplätze haben eigene Hintergrundregeln für das Hauptbild; prüfen Sie die Regeln im Verkäuferbereich.
Welche Größe sollten E-Commerce-Produktbilder haben?
Sie sollten bei allen Produkten dasselbe Seitenverhältnis haben (meist quadratisch oder hochkant), eine ausreichend hohe Auflösung besitzen, um beim Zoomen Details zu zeigen, und so komprimiert sein, dass sie die Seite nicht verlangsamen. Für auf einen Marktplatz hochgeladene Bilder gelten die Regeln des jeweiligen Marktplatzes.